Aktien
17.10.2017

Aktien im Detail

Aktien sind eine Form der Wertpapiere, die Menschen zum Beispiel erwerben können, um für das Alter finanziell vorzusorgen. Wenn eine Aktiengesellschaft (AG) gegründet wird, wird festgelegt, in wie viele Teile das Grundkapital dieser AG aufgeteilt wird, diese Bruchteile werden durch Aktien verbrieft.

Je nach Art der Unterscheidung kann man Aktien anders klassifizieren etwa nach der Übertragbarkeit oder dem Emissionszeitpunkt. Nach dem Umfang der Rechte nennt man sie einerseits Stammaktien oder Vorzugsaktien. Aktionäre haben mit dem Erwerb einer Aktie bestimmte Pflichten aber auch Rechte. So kann der Anleger beispielsweise an der Hauptversammlung teilnehmen, sich Auskünfte über den Vorstand einholen oder HV-Beschlüsse anfechten. Besitzt der Aktionär Stammaktien, hat er sich pro Aktie eine Stimme erworben, bei Vorzugsaktien hingegen besteht kein Stimmrecht, im Gegenzug haben diese Wertpapiere aber eine höhere Dividende.
 

 

Des Weiteren kann man Aktien nach der Methode der Zerlegung des Grundkapitals unterscheiden, der Banker spricht dann von Nennwertaktien oder nennwertlosen Aktien (Stückaktien). Der Nennwert einer Aktie spiegelt die Höhe des Anteils an dem Grundkapital der AG wider, eine solche Aktie ist mit einem bestimmten Geldbetrag verknüpft. Der Aktionär haftet in Höhe des Nennwerts und wird durch eine Dividende am Gewinn der Aktiengesellschaft beteiligt. Nennwertlose Aktien auf der anderen Seite repräsentieren zwar auch einen gewissen Anteil, haben aber keinen festgelegten Geldbetrag.