18.05.2012

Börse

Aktien werden an der Börse gehandelt. Bei einer Börse handelt es sich um eine Art riesigen Marktplatz, auf dem verschiedene sogenannte fungible Güter (leicht tauschbar) gekauft und verkauft werden. Während bestimmter Handelszeiten setzen die Händler – auch Börsenmakler oder Broker – Kurse fest, die sich aus den Ordern ergeben. Bei diesen Ordern handelt es sich um Kaufs- und Verkaufsaufträge der Anleger. Nach dem Prinzip des Angebots und der Nachfrage wird ein reger Handel ermöglicht.

Es gibt je nach Art des dort ausgeführten Handels verschiedene Börsen: Terminbörsen, Devisenbörsen, Warenbörsen und Wertpapierbörsen. An speziellen Wertpapierbörsen, auch Aktienbörse oder Effektenbörse genannt, werden, wie der Name schon sagt, Wertpapiere  gehandelt.
Diese Handelsplätze dienen als eine Art Zirkulationsplatz, der es Anlegern ermöglicht, mit geringem Aufwand und niedrigen Kosten sowohl Aktien zu erwerben als auch diese wieder zu verkaufen. In Deutschland gibt es derzeit acht Wertpapierbörsen, die bekannteste von ihnen ist sicherlich die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB). An allen deutschen Wertpapierbörsen wird der Parketthandel (auch Präsenzbörse) betrieben, das heißt, um ein Geschäft rechtswirksam werden zu lassen, genügt das gesprochene Wort. Die Parkettbörse stellt somit einen Gegensatz zum Computerhandel dar, bei dem keine Mensch-zu-Mensch-Kommunikation zwischen den Handelspartner stattfindet.

Wertpapierbörsen werden auch als eigenständige Dienstleistungsunternehmen bezeichnet, da sie die Vermittlung zwischen Kunde (Anleger) und Unternehmen ermöglichen.
Die deutschen Wertpapierbörsen unterliegen einer staatlichen Börsenaufsicht, die über die Zulassung von Wertpapieren oder einem Börsenbrief zum Handel entscheidet. Übersetzer Englisch Deutsch - gerade in der heutigen globalisierten Welt, wird es immer wichtiger der englischen Sprache mächtig zu sein.