Emission
Die Herausgabe von Aktien durch die Aktiengesellschaft wird als Emission bezeichnet. Dabei nennt man das jeweilige Unternehmen Emittent. Nachdem die Papiere geschaffen worden sind, müsse diese platziert, also an möglichst viele Anleger verkauft werden. Dieser Vorgang wird meist über eine Investmentbank abgewickelt, die für ihre Dienste einen bestimmten Prozentsatz an dem Emissionserlös erhält.Die Schaffung neuer Aktien ist überhaupt nur in drei Fällen möglich:
- Neugründung einer Aktiengesellschaft
- Umwandlung einer Gesellschaft anderer Rechtsform in eine Aktiengesellschaft
- Ausgabe junger Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung

Alle Anleger, die sich unter diesem nun gültigen Preis bewegen, werden von der Aktienvergabe ausgeschlossen.Das Auktionsverfahren ist dem Bookbuilding sehr ähnlich. Hierbei gibt der Emittent aber einen Mindestpreis und eine Mindeststückzahl für die Aktien an.Das letzte der drei möglichen Verfahren ist das Festpreisverfahren, bei dem ein fester Aktienpreis für die Vergabe der Papiere festgelegt wird. Die Bewertung und die letztendliche Preisfindung werden dabei vom Emittenten durchgeführt.
