Private Rentenversicherung für Studenten
Studenten haben in der Regel nur ein geringes Budget, was die Möglichkeiten der Altersvorsorge deutlich einschränkt. Aller- dings ist gerade die Altersvorsorge wichtig, um später im Rentenalter seinen bis dahin aufgebauten Lebensstandard erhalten zu können. Je jünger ein Kunde ist, desto geringer sind die Beträge, die für die Altersvorsorge aufzuwenden sind, denn Zinsen und Zinseszinsen vermehren den Anlagebetrag nahezu von selbst. Ein Abschluss der Riester-Rente ist für Studenten, die nicht rentenversicherungspflichtig sind, nicht möglich. Wer als Student daher die Möglichkeit hat, sollte eine private Rentenversicherung abschließen. Zwar gibt es hier in der Regel keine speziellen Tarife für Studenten, trotz dessen lohnt sich ein früher Einstieg.
Da die klassische Rentenversicherung die Gelder ihrer Kunden verzinslich anlegt und so eine Rendite von gerade einmal 4-5% p.a. erwirtschaftet, sollten Studenten aufgrund der Dauer bis zum Rentenbeginn in einen Versicherung investieren, die in Investmentfonds anlegt. Diese Fond erwirtschafteten in der Vergangenheit über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren durchschnittlich 8-9% Rendite pro Jahr.
Dieser Renditeunterschied kann eine Betragsdifferenz von mehreren Zehntausend Euro im Rentenalter bedeuten. Das Risiko, in eine fondsgebundene Rentenversicherung zu investieren, ist über diesen Zeitraum vergleichsweise gering.

Auch wenn es zu Kursschwankungen kommt und auch wenn der entsprechende Aktienfonds in einem Jahr Verluste verzeichnet, können diese in der Regel in den kommenden Jahren ausgeglichen werden.
Wichtig ist jedoch die Auswahl der Investmentfonds. Diese sollten auch von unabhängigen Ratingagenturen bewertet und für gut befunden worden sein. Nur dann kann ein Kunde sicher sein, in den besten Fonds seiner Kategorie zu investieren und hohe Erträge zu erzielen. Viele Rentenversicherungen bieten Studenten zudem an, die Beiträge nach Einstieg ins aktive Berufsleben zu erhöhen, um die Absicherung zu steigern.
