Schuldenvermeidung bei der Baufinanzierung
Der Abschluss einer Baufinanzierung ist ein großer Schritt im Leben. Er sollte gut durchdacht sein, denn die Laufzeit eines solchen Vertrages beträgt nicht selten 25 Jahre und mehr. Vor allem die monatliche Belastung sollte über diesen Zeitraum in jedem Fall zu tragen sein, um eine Überschuldung zu vermeiden. Hierzu ist es sinnvoll, Kreditrechner zu nutzen, wie sie auch von den Banken angewendet werden. Diese Rechner stellen die monatlichen Einnahmen und die regelmäßigen Ausgaben (Lebenshaltungskosten, Sparraten, Hausnebenkosten) gegenüber. Der Überschuss kann dann für die Kreditrate genutzt werden. Allerdings sollte man beachten, dass ein Rückhalt geschaffen wird, der für Unvorhergesehene Ausgaben und eventuell notwendige Reparaturen am Haus genutzt werden kann. Hierzu kann der Abschluss eines Bausparvertrages hilfreich sein. Vor allem junge Menschen sollten jedoch bedenken, das sich ihre Lebenssituation, etwa durch die Geburt eines oder mehrerer Kinder, verändern kann. Die Kreditrate sollte auch dann mit dem geringeren Elterngeld tragbar sein. Für die Schuldenvermeidung bei der Baufinanzierung ist es zudem wichtig, die Kosten für den Hausbau oder der Renovierung im Voraus möglichst detailliert zu bestimmen. Oft sind es unregelmäßige Gesehenisse, die den eigenen Bau durch Bauzinsen erschweren. Hierzu empfiehlt es sich unbedingt, eine Baucommunity von Hausbesitzern und Bauherren aufzusuchen und dort mehr über Gefahren und Erfahrungen "aus erster Hand" zu erfahren.

Auch können Kostenvoranschläge von Handwerkern genutzt werden, bei Neubauten erstellen die Architekten Kostenpläne. Anhand dieser Unterlagen kann der notwendige Finanzierungsbetrag vom Kreditinstitut berechnet und der Kredit herausgegeben werden. Immer wieder berechnen Bauherren ihre Kredite jedoch zu knapp, was im Anschluss eine Nachfinanzierung notwendig macht. Derartige Finanzierungen werden von vielen Banken jedoch nur ungern übernommen, hohe Zinsen und somit eine hohe monatliche Belastung sind die Folge.
