Festgeld
Für all diejenigen, die einen gewissen Kapitalbetrag – welchen sie für einen bestimmten Zeitraum entbehren können – zinswirksam zwischenlagern wollen, könnte als Sparanlage die Form des Festgeldes interessant sein.
Beim Festgeld handelt es sich um eine Form des Termingeldes, wo Geld über einen befristeten Zeitraum zu einem bestimmten Zinssatz angelegt wird. Da der Geldbetrag für diesen Zeitraum ‚fest’ angelegt ist, hat der Kunde daher kaum Chancen, sein Geld vorzeitig ‚flüssig’ zu machen. Schließlich arbeitet die Bank mit dem Geld und investiert es in eigene Projekte und möchte daher dem Risiko der Nicht-Verfügbarkeit – was bei einer vorzeitigen Kündigung der Fall wäre – entgehen. Doch in Zeiten des zunehmenden Konkurrenzdrucks geben sich viele Kreditinstitute kulant und räumen innerhalb ihrer kreditinstitutsinternen Bestimmungen dem Kunden Möglichkeiten der vorzeitigen Kündigung ein. Wie diese Bestimmungen dann aber im Einzelnen ausgestaltet sind, ist von Bank zu Bank verschieden und muss daher vom Kunden im persönlichen Gespräch mit der Bank abgeklärt werden.
Festgeld zeichnet sich besonders durch einen attraktiven Zinssatz aus. Doch wie hoch der Zinssatz tatsächlich ausfällt, sollte vorab beim jeweiligen Kreditinstitut erfragt werden. Ferner ist zu beachten, dass sich der angebotene Zinssatz ‚per anum’ immer auf ein Jahr bezieht. Sollte also die Laufzeit nur ein halbes Jahr betragen, so bedeutet das, dass sich auch der angegebene Zinssatz halbiert.
Nach Ablauf der Laufzeit hat der Sparer die Möglichkeit, das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen zu verlängern (zu prolongieren), oder aber das Festgeld als Sichteinlage zu wandeln. Sichteinlage bedeutet, dass der Sparer nun über den Geldbetrag jederzeit flexibel verfügen kann – ähnlich wie bei einem Girokonto. Darüber hinaus schreibt das Kreditinstitut dem Sparer bei Beendigung des Festgeldvertrages die bereits angefallenen Zinsen gut.
Die Mindesteinlage beim Festgeld kann von Kreditinstitut zu Kreditinstitut variieren. Doch üblicherweise übersteigt die Mindesthöhe nicht den Betrag von 2.500 Euro bis 5.000 Euro. Somit eignet sich das Festgeld auch für Sparer mit einem schmalen Geldbeutel.

Mit dem Festgeldvergleich das beste Angebot finden
Neben dem Tagesgeld gehört das Festgeld in Deutschland zu den beliebtesten Kapitalanlagen. Es gilt als sicher und rentabel. Im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen unterliegt es mit Blick auf die Zinshöhe keinerlei Schwankungen. Die Zinsen, die bei dem Festgeld gewährt werden, sind für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. In den letzten Jahren ist die Beliebtheit des Festgeldes auf Bundesebene erheblich gestiegen. Da die Banken bei dieser Anlage meist höhere Zinsen gewähren als bei einem Sparbuch oder einem Sparbrief, wird es von den Anlegern mit Vorliebe in Anspruch genommen. Allerdings zeigen sich auch bei den Festgeldkonten entsprechende Unterschiede zwischen den Offerten, sodass sich der Festgeldvergleich in jedem Fall für den Verbraucher lohnt.
Wie andere Geldanlagen wird auch das Festgeld regelmäßig von Seiten der Banken angepasst. Demnach können die Anleger bei diesem Angebot immer von günstigen Zinsentwicklungen profitieren. Doch auch beim Festgeld zeigen sich die Unterschiede oft erst beim genauen Hinsehen. Das verdeutlicht einmal mehr myfinanc.eu/das-festgeld-vergleichen-und-ertraege-sichern/2010/01/20/. Viele Banken bieten das eigene Festgeld heute mit sehr unterschiedlichen Laufzeiten an und versuchen so auf die unterschiedlichen Wünsche von Seiten der Kunden einzugehen. Dabei sollte die Laufzeit bei dem Festgeld stets gut überlegt gewählt werden. Grundsätzlich legt man das eigene Geld für die gewählte Laufzeit fest an.
Muss man das Festgeldkonto vorzeitig kündigen, muss man mit entsprechenden Verlusten rechnen. Beim Festgeldkonto steigen die Zinsen immer gemeinsam mit der Laufzeit. Demnach wird das Geld bei dieser Anlage umso höher verzinst, desto länger es angelegt wird. Vor einigen Jahren handelte es sich bei dem Festgeld grundsätzlich um eine langfristige Geldanlage. Heute gewähren einige Banken bei dieser aber auch Anlagezeiträume von wenigen Tagen oder Monaten. Auch wenn diese Laufzeiten nicht mit hohen Zinsen einhergehen, bieten sie dem Anleger erhebliche Vorteile, denn die Zeiträume sind sehr übersichtlich gestaltet. Dadurch können sie problemlos von dem Anleger überblickt werden.
