17.12.2017

Girokonto

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Das Girokonto
ist die in der Bundesrepublik Deutschland am weitesten verbreitete Möglichkeit, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Es bildet die Grundlage für einen Dispositionskredit und eine Kreditkarte.

Mit einem Girokonto sind unzählige angenehme Rechte verbunden. So erhält der Kunde beispielsweise ein Scheckheft und eine EC-Karte, mit der er in Geschäften bargeldlos bezahlen kann. Mithilfe des sogenannten electronic cash-Verfahrens können mit Unterschrift und/oder Geheimnummer ohne Bargeld Käufe getätigt werden. Zudem ermöglicht die EC-Karte die weltweite Benutzung von Geldautomaten, ohne an Geschäfts- oder Öffnungszeiten gebunden zu sein.

Regelmäßige Geldeingänge beispielsweise das Gehalt aber auch Abbuchungen etwa für Miete oder Strom werden über das Girokonto geregelt. Seit 1995 besteht in Deutschland die Möglichkeit, dass jeder Bürger ein Girokonto auf Guthabenbasis bei einer Bank seiner Wahl erhält. Jedes Bankinstitut hat eine eigene Bankleitzahl, man kann durch eine Bankleitzahlen Suche jedes Bankinstitut idendifizieren. . Man spricht auch von einem sogenannten Jedermann-Konto. Für Studierende gibt es bei manchen Anbietern so genannte Studentenrabatte.

Ohne Angaben des Kunden kann ein Girokonto kostenlos jederzeit gekündigt werden. Auch die Bank kann ihrerseits das Geschäftsverhältnis vorzeitig beenden, beispielsweise wenn eine Kontopfändung veranlasst worden ist oder eine negative Schufa-Auskunft besteht.

 

Als Geldanlage ist ein kostenloses Girokonto, wie in jedem Kontenvergleich sichtbar,  völlig ungeeignet. Der überwiegende Anteil der Banken bietet nur eine geringe oder gar keine Verzinsung des Guthabens an. Hinzu kommt, dass unterschiedlich hohe Gebühren für die Kontoführung und die getätigten Transaktionen anfallen. Auch für eine Überziehung kassieren die Geldinstitute Gebühren. Es gibt zwar auch kostenlose Girokonten, diese sind jedoch meist an Bedingungen gekoppelt etwa regelmäßiger Zahlungseingang oder die Onlinenutzung. Die bessere Alternative stellt hier ein Tagesgeldkonto da, über das Sie bei einem Tagesgeldvergleich mehr erfahren.

Der Trend geht zunehmen in Richtung Onlinenutzung, das heißt jegliche Transaktionen wie beispielsweise Überweisungen und Daueraufträge können bequem von zu Hause am eigenen PC durchgeführt werden. Beim Onlinebanking benutzt der Kunde eine individuelle PIN-Nummer und für jeden ausgeführten Auftrag kommt eine andere TAN-Nummer zum Einsatz. Leider besteht bei dieser Art der Kontoverwaltung das Risiko des Phishings, mittels derer der Kunde auf verschiede Weise so manipuliert wird, dass er sensible Daten an Kriminelle weiterleitet.