05.02.2012

Nachteile einer Lebensversicherung

Mit einer Lebensversicherung sichert der Versicherungsnehmer das Todesfallrisiko ab. Besonders für Familien mit Kindern und zusätzlichen Belastungen (Kredite, Ausbildung) kann das sehr wichtig sein. Es gibt zwei Arten von Lebensversicherungen. Die Risiko Lebensversicherung und die Kapitalbildende Lebensver- sicherung. Mit der Risiko Lebensversicherung wird das Todes- fallrisiko abgesichert. Nach Beendigung des Vertrages gibt es keine Auszahlung.
Die Kapitalbildende Lebensversicherung spart neben der Absicherung des Todesfallrisikos auch noch Kapital an. Hier wird nach Ablauf des Vertrages die Angesparte Summe an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Das Kapital wird mit Zinsen angespart, wobei keine Zinsgarantie besteht. Die Kapitalbildung ist abhängig, wie effektiv der Versicherer das Geld anlegt. Eine Kapitalbildende Lebensversicherung ist eine sichere Geldanlage mit relativ geringen Zinsen. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren kann der durchschnittliche Zins etwa 5% betragen.

Sie ist eine Möglichkeit der Altersvorsorge. Die Verträge für eine Kapitallebensversicherung sind so ausgelegt, dass der Versicherungsnehmer bei Vertragsabbruch in den ersten Jahren in der Regel nichts ausgezahlt bekommt. Das Geld wird für die Deckung der Kosten und Provision verwendet. Auch danach gibt es bei vorzeitigem Abbruch oft weniger zurück, als eingezahlt wurde. Zum anderen wird die Versicherung durch die Kombination von Vorsorge und Sparen sehr teuer.

Auch Kombinationen mit Berufsunfähigkeit oder erhöhten Leistungen bei Unfalltod schmälern die Sparleistungen. Der immer mit angebotene Abschluss von Dynamik zum Ausgleich der Inflationsrate ist wenig sinnvoll. Eine bessere Möglichkeit kann die Risikolebensversicherung zur Absicherung der Familie in Verbindung mit anderen Anlagemöglichkeiten sein. Besonders für junge Leute verspricht die Anlage in Aktien oder Fonds über den langen Zeitraum eine höhere Rendite als eine Kapitalbildende Lebensversicherung.